Schleswig-Holstein:
Respektables FDP-Ergebnis bei den Kommunalwahlen

 

Die FDP musste bei den Kommunalwahlen in Schleswig-Holstein trotz eines engagiert geführten Wahlkampfs deutliche Verluste hinnehmen. Die CDU konnte ihr Ergebnis aus dem Jahr 2008 stabilisieren, SPD und Grüne konnten sich verbessern. Die Wahlbeteiligung fiel auf ein historisches Tief.

 

 

Am 26. Mai 2013 waren 2,35 Millionen Bürgerinnen und Bürger des nördlichsten Bundeslandes zur Gemeindewahl in den kreisfreien Städten und zur Kreiswahl in den Kreisen aufgerufen. Nur knapp über eine Million Wahlberechtigte nahmen ihr Recht war: Die Wahlbeteiligung bei den Kommunalwahlen lag bei nur 46,7 Prozent (- 2,7 im Vergleich zu den Kommunalwahlen 2008). Zu dieser historisch niedrigen Beteiligung erklärte der Vorsitzende der FDP Schleswig-Holstein Dr. Heiner Garg: "Vertreter aller Parteien müssen sich jetzt Gedanken machen, wie den Menschen der Wert von Kommunalwahlen noch deutlicher vermittelt werden kann. Ich habe den Eindruck, dass die Menschen die Wichtigkeit dieser Wahl unterschätzen."

Die FDP bekam bei den Kommunalwahlen 2013 landesweit nur 5,0 Prozent der Stimmen (38 Sitze); 2008 waren es noch 9,0 Prozent. In allen 15 kreisfreien Städten und Kreisen wird die FDP weiterhin den kommunalen Vertretungen angehören.

"Die vielen ehrenamtlich engagierten Liberalen haben vor Ort für ein starkes Abschneiden der Freien Demokraten gekämpft", sagte Heiner Garg. "Wir können auf ein respektables Ergebnis verweisen, das über dem Bundestrend liegt. Die Liberalen in Schleswig-Holstein haben erneut bewiesen, dass sie selbst in schwierigen Situationen Wahlen bestehen können." Man habe sich aber ein besseres Ergebnis für die FDP gewünscht.

Besonders gute Resultate erreichten die Liberalen in den Kreisen Dithmarschen (6,6 Prozent), Storman (6,2 Prozent) und Segeberg (6,1 Prozent).

 

Den vollständigen Artikel finden Sie im Heft 4/2013.