Perspektiven für Liberale
in kommunaler Verantwortung

 

von Wolfram Dette

Über 200 liberale Bürgermeisterinnen und Bürgermeister und mehr als 6.500 kommunale Mandatsträgerinnen und -träger der FDP wirken an der Gestaltung ihres örtlichen Umfeldes mit. Mit großem Zeitaufwand setzen sich diese überwiegend ehrenamtlich tätigen Mitglieder in ihrer Freizeit dafür ein, dass Freiheit, Selbstbestimmung und Eigenverantwortung auch bei kommunalpolitischen Entscheidungen nicht zu kurz kommen. Sie bilden zugleich die große Zahl derer, die bereit sind, sich im Umfeld von Landtags-, Bundestags- oder Europawahlen für die liberale Sache zu engagieren. Unter ihnen sind viele Menschen, die staatliche und behördliche Vorgaben nicht unkritisch übernehmen, sondern immer wieder hinterfragen und beständig darauf drängen, dass gerade die Kommunalpolitik so transparent und bürgernah wie möglich organisiert wird.

 

 

Die FDP ist über viele Jahrzehnte als Partei wahrgenommen worden, die über bundespolitische und landespolitische Kompetenz verfügt. Als Kommunalpartei ist sie bisher nur begrenzt gesehen worden. Dies hat unter anderem damit zu tun, dass die Partei vorrangig über bundes- oder landespolitische Themen informierte und die Wahrnehmbarkeit von Kommunalpolitik eher regional begrenzt war. Erst in den vergangenen Jahren stieg die Bereitschaft der Bundespartei, den kommunalpolitischen Dialog zu intensivieren und die Sorgen und Nöte der Kommunalpolitikerinnen und -politiker ernst zu nehmen.

In den nunmehr bald dreißig Jahren ihres Bestehens war es immer die Aufgabe der VLK-Bundesvereinigung, kommunale Interessen innerhalb der FDP-Bundespartei zu positionieren, die Öffentlichkeit für kommunale Anliegen zu sensibilisieren und darüber hinaus den Erfahrungs- und Gedankenaustausch und die Unterstützung der örtlichen Kommunalpolitik zu vertiefen.

 

Den vollständigen Artikel finden Sie im Heft 5/2011.