Gesundheitsversorgung als
Herausforderung für Kommunen

 

von Torsten Bathmann

Viele Argumente sprechen dafür, dass die Kommunen bei der Sicherstellung der medizinischen Versorgung zukünftig mehr Verantwortung von der Bundes- und Landesebene erhalten, um direkt vor Ort und den jeweiligen Besonderheiten gemäß ihre Lösungskompetenz unter Beweis stellen. Einige Beispiele zeigen, dass kreatives Potenzial in den Kommunen schlummert, dem man nur die notwendige Freiheit zur Entfaltung geben muss.

"Not macht erfinderisch" - auch im Gesundheitswesen. Wobei viele Menschen im ländlichen Raum zweifeln, ob das Gesundheitswesen wirklich der richtige Lebensbereich ist, um in immer neuen Modellversuchen neuartige Formen der medizinischen Versorgung auszutesten. Dabei gibt es Grund genug, um über innovative Formen der Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum nachzudenken und die richtigen Maßnahmen zu ergreifen: der demographische Wandel, die Veränderung der Erwerbsstruktur der Bevölkerung und der Erwerbsbiographien, schließlich auch die berufliche Mobilität, die Belastungen einer sich stetig verändernden Arbeitswelt, Leistungsdenken und Erfolgsdruck, neue Karrierechancen, ganz unterschiedliche Lebensentwürfe und nicht zuletzt die immer noch anhaltende Abwanderungsbewegung vieler junger Berufstätiger von ländlichen Gegenden weg in die Metropolen Europas. Der Ärztemangel sowie die Alterung der Ärzteschaft sind offenbar angesichts solch globaler Trends nicht einmal die gravierendsten Probleme, die im ländlichen Raum zu lösen sind.

 

Den vollständigen Artikel finden Sie im Heft 1/2010.