Europäischer Ausbau
der Höchstspannungsnetze

 

von Andreas Büttner

Die Energienetzinfrastruktur in der Bundesrepublik Deutschland zeichnet sich gegenwärtig durch einen hohen Modernisierungs-, Erneuerungs- und Erweiterungsbedarf aus. Insbesondere die stetige Zunahme der dezentralen Energieerzeugung aus erneuerbaren Energien stellt die Netzplaner vor neue Herausforderungen. Probleme bei der Umsetzung vor Ort zeigen sich am Beispiel der Uckermark, einer strukturschwachen Region im Nordosten Brandenburgs.

Der Anteil von erneuerbaren Energien an der gesamten Stromversorgung soll nach Auffassung der Bundesregierung bis zum Jahre 2020 auf 25 bis 30 Prozent etwa verdoppelt und danach kontinuierlich erhöht werden. Dies soll zu einem bedeutenden Teil durch den Ausbau der Stromerzeugung aus Windenergie vor allem in Küstenregionen (Offshore-Anlagen) erfolgen. Die derart in Norddeutschland erzeugte Energie muss jedoch ausfallsicher und zuverlässig auch in die maßgeblichen Abnehmerregionen im industriellen Südwesten transportiert werden - insbesondere da zugleich durch Stilllegung von Kernkraftwerken im Süden als Folge des Atomausstiegsbeschlusses der Bundesregierung in Zukunft eine Unterversorgung mit Energie droht, wohingegen neue konventionelle Kraftwerke im Norden gebaut werden. Hierfür bedarf es des Ausbaus leistungsstarker Netze in bislang strukturschwachen Regionen, zu denen auch die Uckermark zählt.

 

Den vollständigen Artikel finden Sie im Heft 3/2009.